Herzlich willkommen auf  www.kleines-wiesental-entdecken.de

Das Kleine Wiesental - der Geheimtipp für einen entspannten Urlaub.
Herrliche Schwarzwaldlandschaft, gute Gastronomie und gastfreundliche Leute.
Ideal zum Entdecken, Geniesen, Ausruhen und zum Wandern, Reiten, Skilanglaufen und und und...........
www.kleines-wiesental-entdecken.de
Letzte Aktualisierung: 06.02.2017
Wo liegt das "Kleines Wiesental"?
[ Kontakt / Impressum ]
English
Nederlands
Wir starten am Wanderparkplatz Hau, auf der Passhöhe zwischen Neuenweg und Schönau. Der Wanderweg
zum Belchen ist auf der gegenüber liegenden Straßenseite vom Parkplatz mit der gelben Raute des
Schwarzwaldvereins gekennzeichnet und führt uns zuerst zur Sternschanze. Die Ende des 17. Jahrhundert
angelegten Schanzen beidseitig der Passhöhe gehörte zu einem Verteidigungssystem. Deutlich sind noch
die sternförmigen Wälle links des Wanderpfades  zu erkennen und wenn wir weiter dem ansteigenden Weg
hinauf folgen, können wir auf der gegenüberliegenden Seite des Passes auch die dort liegende Rechteck-
Schanze ausmachen. Neben dem Wanderweg stehen auch immer wieder Grenzsteine mit dem badischen
Wappen. Wir erreichen den Wegweiser an der Glatten Brache und sind nun auf 1000 m Höhe angekommen.
Durch ein Weidetor (bitte wieder schließen!) wandern wir über Viehweiden weiter steil bergauf zu Hohfelsen,
wo wir eine Verschnaufpause einlegen und den herrlichen Ausblick über das kleine Wiesental geniesen
können. Dann schlängelt sich der schmale Fußpfad weiter recht steil bergauf an knorrigen Weidbuchen
vorbei, durch lichten Wald, bis wir die freie Grasfläche des Gipfels erreichen und schon über uns das
Belchenhaus sehen können mit der Seilbahnstation.
 
Wanderung
Neuenweg
Direkt zur Übersichtskarte

Belchen Südhang-Rundweg
Länge
Höhenmeter
Ø-Steigung
Startpunkthöhe
Schwierigkeitsgrad
Kinderwagen geeignet
11,2 km
750 m
11,2 %
820 m
Schwer
Nein
Auf das Bild klicken zum vergrößern.
Startpunkt:
Wanderparkplatz Hau
Wir folgen dem Weg geradeaus über den Gipfel am Kreuz vorbei nach Westen und folgen dem Weg, der
bergab in ein paar Serpentinen wieder auf  das Belchenhaus hinführt. Die getrampelten Abkürzungen, die
Schäden in der kargen Bergvegetation verursachen, vermeiden wir.
Schon in Sichweite des Belchenhauses erreichen wir eine weitere Wandermarkierung. Hier biegen wir
scharf rechts ab und folgen dem Bergpfad am Rapsfelsen mit Ausblicken nach Süden vorbei bergab zur
Hohkelch. Hier stehen wir auf einem Bergsattel, eine Viehweide, halb vom Wald umringt und finden einen
weiteren Wegweiser, der uns nun mit roter Rautenmarkierung nach rechts in den Wald hineinführt auf den
Pfad zur alten Grenzmauer.
Wir wandern auf dem schmalen Durchgang zwischen
dem Belchenhaus, das eine Gaststätte mit
Übernachtungsmöglichkeiten bietet und der
Seilbahnstation durch und folgen dem Wanderweg
unterhalb des Gipfels mit schönen Blicken auf die
Höhen des großen Wiesentales. Der schmale Pfad
kann bei Schnee recht rutschig sein. Nach wenigen
100 m biegt ein steiler Weg links hoch zum Gipfel, den
wir nun erklimmen. Auf der flachen Gipfelkuppe steht
ein großes, schlichtes Holzkreuz und die Rundumsicht
ist bei gutem Wetter fantastisch. Von der Alpenkette
im Süden mit dem Wiesental im Vordergrund, zu den
Vogesen  im Westen, davor die Rheinebene und nach
Norden und Osten weitere Schwarzwaldgipfel wie
Feldberg und Herzogenhorn.
Der schmale Weg zieht sich am Osthang des
Belchen hinunter, der Hang fällt steil nach rechts ab
und führt durch den lichten Wald mit toten Bäumen
und zerklüfteten Felsen. Immer wieder gibt es
Ausblicke auf das Münstertal, das tief unter uns liegt,
aber der Pfad erfordert einige Aufmerksamkeit und
gutes Schuhwerk.
Wir schlängeln uns bergab, teilweise erleichtern
Geländer den Abstieg, dann erreichen wir die alte
Grenzmauer. Noch immer sind knapp 1 m hohe, mit
Moos besetzte  Reste der Mauer, die aus
aufeinander geschichteten Steinen besteht, zu
erkennen. Hier erreichen wir einen breiteren und
flacheren Weg und einen weiteren Wegweiser. Wir
biegen nun scharf nach links ab und folgen dem
Waldweg zur Richtstatt. Hier sind wir wieder im
Weidegebiet des Belchen und folgen dem Wegweiser zum Panoramaweg der uns durch ein weiteres
Weidetor steil bergab über die Viehweide leitet zum Heideckfelsen. Hier bietet sich ein wunderbarer
Ausblick auf die unter uns liegenden. verstreuten Belchenhöfe und Neuenweg am Fuße des Belchen. Wir
suchen uns den Pfad bergab über die Viehweide hinunter zu dem breiten Waldweg, dem wir nach links zu
den Häusern der Belchenhöfe folgen.
Der Waldweg wandelt sich bald in eine schmale Teerstraße, der wir weiter bergab, vorbei an den alten
ehemaligen Bauernhöfen, folgen. Nachdem wir die letzten Häuser der obenen Belchenhöfe passiert haben
und wieder in den Wald kommen, biegt links fast eben ein geschotterter Waldweg ab, dem wir nun folgen.
(Der Teerweg würde uns auf die Landstraße nach Neuenweg führen oder auf einem Abstecher zu den
unteren Belchenhöfen, wo es auch Übernachtungsmöglichkeiten und ein Restaurant gibt).
Wir folgen dem Weg durch den mit überwiegend jungen Buchen bestandenen Wald, ein Hinweisschild mit
der Aufschrift Hau weist uns den richtigen Weg und nach einem kurzen Stück bergauf geht es wieder auf
einem ziemlich ebenen Feldweg an Weideflächen entlang zum Parkplatz am Hau.
Zur Stärkung bieten sich in Böllen das gemütliche Restaurant 'Zum Maien' an mit gut bürgerlicher Küche oder
das Rosenstübchen in Neuenweg am Dorfplatz mit seiner liebevoll aufwändigen Blumen- und
Porzellandekoration.