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Das Kleine Wiesental - der Geheimtipp für einen entspannten Urlaub.
Herrliche Schwarzwaldlandschaft, gute Gastronomie und gastfreundliche Leute.
Ideal zum Entdecken, Geniesen, Ausruhen und zum Wandern, Reiten, Skilanglaufen und und und...........
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Letzte Aktualisierung: 06.02.2017
Wo liegt das "Kleines Wiesental"?
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Neuenweg
Neuenweg mit seinen Ortsteilen Vorder- und Hinterheubronn und Belchenhöfe liegt mit seiner 1260 ha großen Gemarkung in 700 bis 1400 Metern Höhe am Fuß des Belchen. Die Gemeinde mit rund 330 Einwohnern bildet den Siedlungsabschluss des Kleinen Wiesentales.
Neuenweg erhielt ebenfalls die Goldmedaille im Landes- und Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ und führt das Prädikat „staatlich anerkannter Erholungsort“.

Der Nonnenmattweiher bei Heubronn, ein eiszeitliches Gletscherkar am Nordhang des Köhlgarten, ist ein gern besuchter idyllischer kleiner See mit schwimmender Torfinsel. Eine Badebucht ist ausgewiesen.
Auf der Passhöhe „Hau“, (östlich von Neuenweg an der Straße nach Schönau) ließ der Türkenlouis (Ludwig Wilhelm I. Von Baden, 1655 - 1707) gegen Ende des 17. Jahrhunderts Schanzen gegen die anrückenden Franzosen errichten. Die Schanzenreste sind noch heute in der Nähe der Passtrasse zu sehen.
Auf der Passhöhe „Kreuzweg“, westlich von Neuenweg, an der Straße nach Badenweiler, befindet sich ein kleiner Skilift und der Einstieg in die 17 km lange Nonnenmattweier-Loipe, sowie zur Meierskopf- und Gleichenloipe.
Urkundlich wird Neuenweg erstmals im Jahr 1278 erwähnt und gehörte zum Besitz des Klosters St. Blasien. Vermutlich wurde wegen des einträglichen Geschäfts mit dem Bergbau im Wiesental im 12. Jahrhundert ein weiterer Übergang am Belchen vorbei nach Badenweiler angelegt, der in den Urkunden mit „zu dem neuen Wege“  beschrieben wurde.


Raich
Die Gemeinde Raich besteht aus den  Ortsteilen Hohenegg, Oberhäuser und Ried und den Weilern Burstel, Lochhäuser und Scheuerenhof. Die Gemarkung mit rund 300 Einwohnern umfasst 936 ha und liegt auf 600 - 800 m Höhe zwischen den Tälern der Köhlgartenwiese und der Kleinen Wiese. Obwohl das Haufendorf Ried größer und urkundlich älter ist als der Streuweiler Raich, wurde Raich als Ortsnamen für die zu Beginn des 19. Jahrhunderts zusammengeschlossene Gemeinde gewählt.
Oberhalb des Ortsteils Raich befindet sich die Lindenhalle, Veranstaltungsplatz des Brauchtumsfests, sowie des internationalen Oldtimertreffens, welche im 2-jährigem Wechsel stattfinden.

Oberhalb des Ortsteils Oberhäuser liegt der Waldparkplatz „Ebnets“ mit Grillstelle und Ausgangspunkt für Wanderungen, sowie ein Einstieg in die 20 km lange Nonnenmattweier-Loipe.
Ried entstand durch Rodungen im Mittelalter durch die Herren von Waldeck in Tegernau. Durch Schenkung von Walicho von Waldeck kam Ried im Jahre 1113 in den Besitz des Klosters St. Blasien und wurde zu einer Enklave in der späteren Herrschaft des Hauses Hachberg-Sausenburg. Raich wurde zunächst nur als Gut „Zu der Aich“ erwähnt.
Da Ried inmitten des Herrschaftsgebietes der Markgrafen von Hachberg-Sausenburg lag, waren Streitigkeiten zwischen  Äbten und Grafen vorprogrammiert. Im Jahr 1480 einigte man sich darauf, dass die niedere Gerichtsbarkeit dem Kloster und die hohe den Grafen zustehen sollte. Doch auch nach dem Aussterben der hachberg-sausenburgischen Linie und dem Übergang der Herrschaft an die Markgrafen von Baden-Durlach im Jahre 1503 endete der Konflikt nicht.
1556 führte der Markgraf Karl II in der ganzen Markgrafschaft die Reformation ein und eignete sich die gesamte Gerichtsbarkeit, auch über Ried, an. Zwar gehörten nun die Einwohner von Ried der evangelischen Pfarrei in Tegernau an, wurden aber trotzdem von St.Blasien zur Teilnahme am Dinggericht verpflichtet. 1718 trat der damalige Markgraf alle Rechte über Ried an das Kloster St. Blasien ab, aber 1751 wurde das Dorf aus finanziellen Gründen endgültig an das Haus Baden-Durlach zurückgegeben.

Bürchau


Bürchau mit seinen Ortsteilen Kastel, Oberbürchau, Rütte und Sonnhalde liegt im oberen Kleinen Wiesental, südlich des 1414 m hohen Belchen. Die Gemarkung umfasst 612 ha und hat rund 200 Einwohner.
Das Ortswappen mit der silbernen Birke auf rotem Grund weist auf die frühere Siedlungsumgebung hin, eine mit Birken bestandene Aue, bevor mit der Rodung begonnen wurde.

Die Siedlung Bürchau entstand zu Beginn des 11. Jahrhunderts, unter den Herren von Rötteln und Waldeck. Vorübergehend im Besitz des Klosters St. Blasien, gelangte Bürchau schließlich im 16. Jahrhundert in den Besitz der Markgrafen von Baden-Durlach, die im Jahr 1556 die Reformation einführten. Bürchau blieb von da an bis heute fast ausschließlich evangelisch.
Bürchau wurde mit den Goldmedaillen des Landes Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ sowie mit dem Prix d'Honneur im „Entente Florale l'European“ ausgezeichnet.


Elbenschwand


Elbenschwand mit seinen Teilorten Holl und Langensee ist mit rund 170 Einwohnern die kleinste Gemeinde im Kleinen Wiesental. Die Gemarkung erstreckt sich auf  677 ha in 500 bis 1000 m Höhe. Ähnlich wie beim Nachbarort Bürchau bildet Elbenschwand selbst einen geschlossenen Siedlungsteil. Die anderen Ortsteile bestehen mehr aus Einzelhöfen. Während Holl und Langensee am Ufer der Kleinen Wiese liegen, befindet sich Elbenschwand in einer Höhenlage über dem Tal.
Elbenschwand wurde im wahrscheinlich im 13. Jahrhundert gegründet, als das bisherige Siedlungsland nicht mehr ausreichte und Flächen gerodet werden mussten. Darauf deutet auch das „schwand“ im Ortsnamen hin, ein altes Wort für „roden“. Das Kloster St. Blasien war bis zu seiner Auflösung im Jahr 1806 durch eine Schenkung der Rothenberger (eine Seitenlinie der Markgrafen zu Rötteln) Besitzer von Elbenschwand, übertrug jedoch seinem Filialkloster in Weitenau die Verwaltung.

Kleines Wiesental

Die Gemeinde Kleines Wiesental liegt in Baden-Württemberg, im äußersten Südwesten des Schwarzwaldes. Sie gehört zum Landkreis Lörrach und entstand durch den Zusammenschluss der vormals eigenständigen Gemeinden von Bürchau, Elbenschwand, Neuenweg, Sallneck, Tegernau, Raich, Wies und Wieslet. Flächenmäßig  ist die Gemeinde mit rund 80 Quadratkilometern eine der größten in Baden-Württemberg. Die Einwohnerzahl liegt bei rund 3000 Menschen.
Das Tal der Kleinen Wiese war ursprünglich in zehn Gemeinden aufgeteilt, wovon sich Anfang der 1970er Jahre die beiden südlichen Gemeinden Langenau und Enkenstein im Zuge der kommunalen Neuordnung in die Stadt Schopfheim eingemeindet wurden. Die anderen acht Gemeinden schlossen sich im Gemeindeverwaltungsverband Kleines Wiesental zusammen. Allerdings waren die nach Einwohnerzahlen sehr kleinen selbstständigen Gemeinden zur Finanzierung ihres Haushalts auf Staatszuschüsse angewiesen.
Diesen sogenannten Bedarfsgemeinden sollte nach einer Ankündigung des Regierungspräsidiums Freiburg ab dem Jahr 2010 an keine Zuschüsse mehr zum Ausgleich der Verwaltungshaushalte gezahlt werden. Im Juli 2008 sprachen sich bei einer Bürgeranhörung die Mehrheit der Einwohner der acht Gemeinden dafür aus, die Gemeinden auf Grund der in Zukunft fehlenden finanziellen Mitteln notgedrungen zusammenzulegen. Der Zusammenschluss wurde im Oktober 2008 durch die Gemeinderäte aller acht Gemeinden bestätigt und trat zum 01. Januar 2009 in Kraft.
Wappen Bürchau
Wappen Elbenschwand
Wies
Wies mit seinen zahlreichen Ortsteilen liegt eingebettet im Tal der Köhlgartenwiese auf 520 - 1220 m Höhe. Neben dem im Tal liegenden Kernort und Fischenberg verteilen sich die umliegenden, oft nur wenige Häuser zählende Ortsteile Demberg,  Kühlenbronn, Ritterhof, Stockmatt und Wambach auf die umliegenden Berghänge. Die gut 660 Einwohner leben auf einer Gemarkungsfläche von 2180 ha.
Im Gegensatz zu Demberg, das schon um das Jahr 1100 urkundlich erwähnt wird, erscheint Wies als „Wisa“ erstmals im Jahre 1259 in den Büchern und wurde von einem eigenen Ortsadel, den Herren von Wies, verwaltet. Sie waren von Rötteln eingesetzte Ministeriale und lebten nahe Wies in einer heute nicht mehr erhaltenen Burg.

Traditionelle Berufe des von Wald umgebenen Tales waren damals Köhler, Nagelschmiede und Weber; noch heute erinnern Flurnamen wie Köhlgarten oder Kohlermatte daran. Zeitweise existierte ein Bergwerk in dem Blei, Silber und Schwerspat gefördert wurde.
Das Wappen mit goldenen Rechen auf grünem Grund spielt mit dem Arbeitsgerät für die Heuernte auf den Ortsnamen Wies an.
Über Wies - Stockmatt erreicht man auf der Straße nach Marzell die Passhöhe des Lipple. Hier befindet sich ein großer Wanderparkplatz für größere und kleinere Touren, im Winter Zugang zur Meierskopf-Loipe. Auf dem Lipple finden verschiedenste Veranstaltungen statt wie Waldgottesdienste, Traktor-Treffen usw.
Folgt man der Straße über das Lipple erreicht man entweder das schöne Kandertal oder man schwingt sich weiter hinauf zum Gipfel des Hochblauen, ein herrlicher Aussichtsberg, um schließlich auf schmalem Strässchen das Rheintal zu erreichen.
Tegernau
Tegernau, mit seinen Ortsteilen Niedertegernau und Schwand mit dem Weiler Käppeli, liegt am geographischen Mittelpunkt des Kleinen Wiesentals und ist deshalb auch Sitz der Gemeindeverwaltung. In Tegernau treffen sich die verschiedenen Landstraßen von Schopfheim, Neuenweg, Badenweiler und Zell im Wiesental. Die Gemarkung umfasst 1014 ha auf 380 bis 750 m Höhe und zählt rund 390 Einwohner.
In Tegernau befindet sich das Wirtshausmuseum „Zur  Krone“, in welchem immer wieder Vorträge, Dichterlesungen und Musikveranstaltungen geboten werden.

Urkundlich wurde Tegernau erstmals 1139 erwähnt. Auf einem Felsvorsprung in der Nähe des Dorfes stand einst die Burg Neu-Waldeck. Die Herren von Waldeck, im Großen- und Kleinen Wiesental mit zahlreichen Gütern vertreten, trugen wesentlich zur Rodungsarbeit und der Besiedlung der Wiesentäler bei. Durch Schenkungen fiel Tegernau an das Kloster St. Blasien, kam aber dann im Jahr 1503 unter die Herrschaft der Markgrafen von Baden-Durlach, die 1556 die Reformation einführten.
Sallneck
Sallneck mit seinem Ortsteil Ebigen liegt auf 600 bis 900 m Höhe auf der östlichen Anhöhe über der Köhlgartenwiese, einem Zufluss der Kleinen Wiese. Die Gemarkung erstreckt sich über 460 ha und hat rund 360 Einwohner.
Das Gemeindewappen zeigt links das badische Wappen (roter Schrägbalken auf goldenem Grund), das auf die lange markgräfliche Landeshoheit hinweist, rechts ein silbernes Hufeisen und eine goldene Pflugschar auf blauem Grund, als Zeichen der landwirtschaftlichen Erwerbsgrundlagen.

Sallneck entstand wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter, wurde jedoch erst im späteren Mittelalter erstmals urkundlich als „Salnegge“ erwähnt. Im Besitz der Zähringer Herzöge kam die Herrschaft Weitenau, die auch Sallneck umfasste, über die Thurgauer Freiherren von Wart schließlich im Jahr 1100 an das Kloster St. Blasien, das in Weitenau ein Filialkloster gründete. 1806 fiel Sallneck an das Großherzogtum Baden.


Wappen Neuenweg
Wappen Sallneck
Wappen Tegernau
Wappen Raich
Wappen Wies
 
 
 
 
 
 
 
 

Wieslet


Wieslet mit seinen Ortsteilen Eichholz und Henschenberg hat eine Gemarkungsfläche von 640 ha und rund 600 Einwohner. Das Haufendorf, dass sich beiderseits der Kleinen Wiese um die Kirche erstreckt,  liegt im vorderen Kleinen Wiesental auf einer Höhe von 390 m, wo der Fluss in eine ruhige Talaue mündet.

Urkundlich wird Wieslet erstmals im Jahr 1157 erwähnt. Nahe des Ortes auf einem Bergkegel stand die Burg der Herren von Rothenberg, die mit den Herren von Rötteln verwandt waren. Mit anderen adligen Familien sorgten sie durch Rodungen für die weitere Besiedlung des Tales. Von der Rothenburg aus wurde schließlich der Handelsverkehr in das kleine Wiesental kontrolliert wurde. Während des großen Erdbebens von 1356, das fast ganz Basel in Trümmer legte, wurde auch die Rothenburg zerstört, später aber wahrscheinlich wieder aufgebaut.
Im Jahre 1525 erhoben sich auch um Wieslet die Bauern wegen hoher Abgaben und hartem Frondienst gegen die Herren. Als Anführer wird ein Hafner aus „Wyslit“ erwähnt, der aber gefangen genommen und auf dem Kapf vor der Burg hingerichtet wurde. Heute sind kaum noch Reste dieser Burg erhalten, da die Menschen der Umgebung die Burg ab dem 16. Jahrhundert als Steinbruch benutzten.
Das Wappen zeigt einen roten Hirschkopf auf silbernem Grund mit dem Wappenschild der Herren von Rothenberg zwischen seinem Geweih. Der Hirschkopf symbolisiert die Herrschaft des Klosters St. Blasien (Filialkloster Weitenau), das Rothenbergische Wappen, roter Löwe über zwei blauen Wellen, steht für den Stammsitz der Rothenberger.











Wappen Wieslet